Die Zukunft des Publishing ist individuell.

Kai Wagner hat heute ein super Video zur Zukunft des Publishing gepostet. Ich möchte euch das nicht vorenthalten. Mir gefällt, dass es die verschiedenen Positionen so simpel vor- und gegenüber stellt. Die Essenz: Das Wichtige ist der Mehrwert für den Einzelnen. Monolithische Kathedralen haben ausgesorgt:

Continue reading » · Rating: · Written on: 07-02-10 · No Comments »

Artist as a Brand Workshop in Luxembourg

Wie schon in den letzten Jahren haben Moritz mo. Sauer und ich in der Rockhal in Luxembourg einen Workshop zum Thema Digital-Self-Marketing für Musiker gehalten. Dieses mal haben wir das ganze mit einem kleinen Warm Up zum Thema “der Künstler als Marke” angreichert. Dieser Teil ist vor allem für junge Bands gedacht und sehr einfach gehalten. Es geht vor allem, darum einen ersten Einstieg und ein Gefühl für das Thema zu bekommen. Viel Spaß damit:

Continue reading » · Rating: · Written on: 02-14-10 · 1 Comment »

Moritz ich freu mich schon aufs Album!

Dieser Post ist Moritz Krämer gewidmet, einem sehr guten Freund von mir. Er macht demnächst Aufnahmen. Freu mich schon aufs Album:

Continue reading » · Rating: · Written on: 02-05-10 · No Comments »

Bertelsman scheint ein pfiffiges Model für die Zukunft der Musikbranche zu haben.

Update: Nachdem nun auf diesen Post einige Kritiken kamen, hier nun ein kleines Update. Zunächst einmal sei hier klar gesagt, dass das eine recht subjektive Außensicht von mir ist.

Ich finde allerdings die Richtung, die Bertelsmann einschlägt interessant. Wenn man dem Buch “Ökonomie der Musikindustrie” von Clement und Schusser folgt, so wird in der Musikwirtschaft den Bereichen Lizenzgeschäft/Verlagsgeschäft und Artist & Repertoire in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle zukommen. Das klassische Labelgeschäft im herkömmlichen Sinne (Tonträgergeschäft) wird allerdings auf wackeligen Füßen stehen. Hier hat sich Bertelsmann zurückgezogen. Richtiger Weise konzentrieren sie sich nun mit  BMG Rights Management auf das Verlagsgeschäft.

Vor einigen Tagen kam dann die Meldung, dass Avarto das Fullfillment für Deutschrock übernimmt, also Lagerhaltung, Shipping, Warehousing etc. Damit machen sie zumindest in einem Teilsegment D2C Geschäft für Universal. Das ist spannend, da gerade auch dem E-Comerce Geschäft gute Entwicklungen prophezeit wird.

Für einen Außenstehenden schaut das so aus, als ob Bertelsmann auf geschickte Art und Weise wieder einen Fuß in die Branche setzt und dabei vor allem auf die zukunftsweisenden Segmente besetzt. Ich freue mich über Kritik und Anregungen, falls es hier andere Meinungen zu gibt.

Quellen: Billboard.biz / BMG Rights Mangement /

Alter Post:

Irgendwie ist Bertelsmann geschickt. Erst ziehen sie sich aus dem Musikgeschäft zurück. Dann kommen sie mit BMG Rights Management wieder zurück. Damit machen sie vor allem das Lizenzgeschäft und ein wenig A&R drumrum. Also genau die beiden Dinge, die auch in Zukunft eine zentrale Stellung behalten werden. Egal was und wo verkauft wird – die Rechte und damit auch Verwertungsrechte bleiben bestehen. Und egal wie viele Musik verkauft wird und wer sie verkauft, verschenkt oder vermietet, es wird immer Leute geben müssen, die Neue Musik und Künstler entdecken – die Artist und Repertoire Manager. Ok. hier ist Bertelsman also an den wichtigen Punkten dabei.

Doch damit nicht genug. Nun ist Avarto (Logistiktochter von Bertelsmann) einen Deal mit Universal eingegangen. Durch diesen ist Bertelsman hinten herum an den Geschäften von Universal beteiligt. Avarto realsiert nun das Direct to Consumer geschäft für Universal. Bertelsmann partizipiert also an den Verkaufsschlagern dieser Firma. Schon mal nicht schlecht.  Gleichzeitg müssen sie aber nicht selber das schwer abzuschätzende und kaum planbare klassische Labelgeschäft betreiben. Geschickt!

Continue reading » · Rating: · Written on: 02-03-10 · 1 Comment »

Wenn der Plattform Gedanke in klassische Industrien vordringt

Amazon Fulfillment

Plattformen wie Flickr basieren auf einem Businessmodell, wo das Unternehmen selbst kaum noch die Arbeit erledigt, sondern vielmehr eine Umgebung zur Verfügung stellt. Dort können User dann selbst Dinge anbieten oder nutzen und der Plattformanbieter verdient eher an Transaktionen oder Zusatzdiensten.

Lange dachte man, dass so was vor allem mit digitalisierbaren Inhalten funktioniert. Ebay, der Amazon Marktplatz und kürzlich MyMüsli haben gezeigt, dass das auch mit fast jeder Form von Produkt funktioniert.

Nun landet Amazon seinen nächsten Coup: Amazon Multichannel Fullfillment.

Was steckt dahinter? Amazon Fullfillment ist ein Dienst, der es bisher Partnern von Amazon möglich gemacht hat, deren Warenwirtschaftsinfrastruktur und Logistik zu nutzen. Das ging bisher aber nur, wenn die Waren auch über Amazon verkauft wurden. Nun wird dieser Aspekt aber aufgebrochen. Man kann also die Logistik von Amazon nutzen, auch wenn man über andere Kanäle verkauft, als über Amazon. Quasi: White Label Fullfillment oder Open Source Fullfillment. Und was hat Amazon davon. Primär eine besser Auslastung und damit Wirtschaftlichkeit ihrer Logistikzentren.

Bin mal gespannt, wann die erste Open Source Werbung erscheint. :-)

Links: www.amazon.de/gp/seller/fba/fulfillment-by-amazon.html

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Bodi Bill Interview in Berlin von FM Pampuch.

Ich mag die Jungs und ihre Musik echt gerne. Sehr sympathisch. Aber hört doch selbst, was sie dazu sagen wollen:

Bodi Bill – Interview New Album »Next Time« 2008 from Sinnbus Bln on Vimeo.

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Warum können Entscheider von der Innovationskraft kollektiver Intelligenz profitieren?

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Von der Tonträgerindustrie zur Multi Content Wirtschaft

Viel wurde bereits geredet über die Veränderungen der Musikbranche. Ich halte ja seid einigen Jahren Vorträge zu diesem Thema und habe mich nun entschlossen einen dieser Vorträge euch hier zu präsentieren. Denn wie zu erwarten war, vollziehen sich gerade sehr ähnlche Entwicklungen in anderen Bereichen der Medienindustrie. Und die können einiges lernen von den Fehlern der Musikbranche. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch gerne auf das Buch “Kreativität und Innovation in der Musikindustrie” hinweisen, dass in einzigartiger Weise diese Wandlungsprozesse beschreibt. Nun aber die Slide-Show:

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Selbstvermarktung im Internet

Selbstvermarktung im Internet. Ein Thema, was aktuell scheinbar jeden interessiert, doch von wenigen verstanden wird. Zu schnell entwickelt sich das Netz. Enorm viele Ansätze und genau so viele Kombinationen von etablierten Anwendungen sorgen dafür, dass sich das Internet für einen Großteil der User und auch der Unternehmen als ein kaum überblickbarers Objekt darstellt. Jeder weiss, dass er dort stattfinden muss. Doch welche Mechanismen sind vorhanden, wo und wie muss man stattfinden. Was gibt es zu beachten.

Selebstvermarktung im Internet

Diese und andere Themen behandeln Moritz Sauer und ich in unserem Seminaren. Auf diesem Blog hier möchte ich einige unsere Ideen und Ansätze darstellen und zur Diskussion stellen.

Continue reading » · Rating: · Written on: 05-02-08 · 1 Comment »