Amazon

 

Plattformen wie Flickr basieren auf einem Businessmodell, wo das Unternehmen selbst kaum noch die Arbeit erledigt, sondern vielmehr eine Umgebung zur Verfügung stellt. Dort können User dann selbst Dinge anbieten oder nutzen und der Plattformanbieter verdient eher an Transaktionen oder Zusatzdiensten.

Lange dachte man, dass so was vor allem mit digitalisierbaren Inhalten funktioniert. Ebay, der Amazon Marktplatz und kürzlich MyMüsli haben gezeigt, dass das auch mit fast jeder Form von Produkt funktioniert.

Nun landet Amazon seinen nächsten Coup: Amazon Multichannel Fullfillment.

Was steckt dahinter? Amazon Fullfillment ist ein Dienst, der es bisher Partnern von Amazon möglich gemacht hat, deren Warenwirtschaftsinfrastruktur und Logistik zu nutzen. Das ging bisher aber nur, wenn die Waren auch über Amazon verkauft wurden. Nun wird dieser Aspekt aber aufgebrochen. Man kann also die Logistik von Amazon nutzen, auch wenn man über andere Kanäle verkauft, als über Amazon. Quasi: White Label Fullfillment oder Open Source Fullfillment. Und was hat Amazon davon. Primär eine besser Auslastung und damit Wirtschaftlichkeit ihrer Logistikzentren.

Bin mal gespannt, wann die erste Open Source Werbung erscheint. :-)

Links: www.amazon.de/gp/seller/fba/fulfillment-by-amazon.html